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10.07.2017

Landesprogramm „1000×1000“: Lüner SV Volleyball e. V. wird gefördert

Vertreter der VereineDer Lüner SV Volleyball e. V. wurde durch das Landesprogramm 1000×1000 ausgezeichnet. Jeweils 1000 Euro wurden an den LSV Volleyball e. V. und 32 weitere Vereine aus dem Kreis Unna überreicht, wobei der Lüner SV Volleyball aufgrund seines Engagements bereits zum dritten Mal in den letzten Jahren eine Förderung erhalten hat.
„Positiv aufgefallen ist in diesem Jahr, dass sich deutlich mehr Vereine aus dem Kreis Unna um eine Förderung bewarben, als es in der Vergangenheit der Fall war“, so Matthias Hartmann, Geschäftsführer des KreisSportBundes Unna e.V. „Wir haben bereits einen Antrag beim LSB eingereicht, um Mittel, die in anderen Kreisen und Städten vielleicht nicht abberufen werden, hier im Kreis Unna noch verteilen zu können.“

Gemeinnützigkeit Grundvoraussetzung
Um die Förderung für das Haushaltsjahr 2017 zu erhalten, konnten sich die Vereine vorab für ein Projekt mit einer Ganztagsschule, mit einer Kindertageseinrichtung oder für ein Projekt im Bereich Inklusion entscheiden und einen Antrag beim KSB Unna einreichen. Grundvoraussetzung für die Förderung ist, das die Sportvereine gemeinnützig, sich der Förderung des Sports verschrieben haben und Mitglied im zuständigen Stadt- oder Gemeindesportverband sind. „In 2018 können sich dann endlich auch Vereine bewerben, die nicht explizit die Förderung des Sports in ihrer Satzung verankert haben. Im Besonderen sind das in der Regel die Vereine des DLRG, die als Satzungszweck meist die Lebensrettung anführen,“ erläutert Hartmann die Änderung. Wie in den vergangenen Jahren war es dem KSB Unna erneut wichtig, dass vor allem die Vereine, die bisher noch nie von dieser Förderung profitieren durften, berücksichtigt wurden.
Im Haus Opherdicke, in dessen Gästehaus der KreisSportBund Unna e.V. seit Anfang Juli 2016 seine Geschäftsstelle eingerichtet hat, führten Kreisdezernent Dirk Wigant, der Vorsitzende des KSB Unna, Klaus Stindt und die Fachkraft für „NRW bewegt seiner KINDER“ Stefanie Hellmann, die Scheckübergabe durch.

Folgende Sportvereine wurden in diesem Jahr gefördert:
Für Inklusionsprojekte:
Kamener Sport Club 1972 e.V.; Taekwondo Zentrum Unna e.V.; Aikido-Gemein-schaft Lünen e.V.; Holzwickeder Sport Club e.V.; LippeBaskets Werne e.V.; Turnverein Lünen 1978 e.V.;
Für die Kooperation mit Kindertagesstätten:
Budogemeinschaft Schwerte 61 e.V.; SV Blau- Weiß Alstedde e.V.; TTV Preußen 47 Lünen e.V.; TGE Selm; Sportverein 07/08 Rot-Weiß Unna e.V. Leichtathletik; VfL 1854 Kamen Corp.; TC Bergkamen-Weddinghofen 1978 e.V.
Für die Kooperation mit Ganztagesschulen:
TVE Lünern Stockum e.V.; Tennisverein Blau-Weiß Bergkamen 1979 e.V.; TG Westhofen/ Abt. Tennis; Tus Jahn Dellwig e.V.; Turngemeinde Holzwickede 1884 e.V. ; Tennis-Club Rot-Weiß Schwerte e.V.; K.1 Boxteam Selm e.V.; SG Eintracht Ergste 1884 e.V.; DLRG Ergste-Villigst-Hennen e.V.; GSV Fröndenberg e.V.; Boule am Bux; TSG Westhofen 1979/81 e.V. Schwerte; SV Unna 1924; Lüner SV Volleyball e.V.; SV Kamen 1891 e.V.; SV 47/63 Stockum e.V.; TC Unna 02 GW e.V.; BSV Heeren; Kanu-Club Fröndenberg; Hapkido Bönen e.V.


04.05.2017

Zuk verabschiedet sich: LSV-Herren benötigen einen neuen Coach

Zum dritten Mal sind die Landesliga-Volleyballer des Lüner SV am vergangenen Wochenende in der Relegation am Verbandsliga-Aufstieg gescheitert (wir berichteten). Es war der erste Anlauf unter Trainerin Karina Zuk – und gleichzeitig auch der letzte.

Zuk bestätigte jetzt gegenüber den Ruhr Nachrichten, dass es ihr erster und zugleich vorerst letzter Versuch mit den LSV-Herren gewesen ist. Sie wird den Klub in der Sommerpause nach nur einem Jahr wieder verlassen. Einen Nachfolger hat der Lüner SV bislang nicht präsentiert.

„Aus zeitlichen Gründen ist das einfach nicht mehr möglich“, sagte Zuk. Die 21-Jährige trainiert nicht nur den LSV, sie ist auch für die Herrenmannschaft des SV Eintracht Bochum-Grumme verantwortlich, mit der sie den Oberliga-Aufstieg geschafft hat. Zuk wohnt in Herne, die Studentin hat kein Auto. „Die Anfahrt nach Lünen dauert für mich 90 Minuten“, sagt sie. Den Vorstand habe sie schon vor einiger Zeit von ihrer Entscheidung informiert. Der Mannschaft teilte sie es am Samstag beim zweiten Relegationsspiel in Königsborn mit.

„Ich finde es selbst sehr traurig. Da sind auch ein paar Tränchen geflossen“, sagte sie. „Das Training hat mir und der Mannschaft großen Spaß gemacht. Vielleicht passt es ja nach dem Studium wieder.“ Zuk studiert Management und Economics an der Ruhr-Uni Bochum. Ihre eigene Volleyball-Laufbahn musste die damalige Regionalliga-Spielerin mit nur 17 Jahren aufgrund von Knieproblemen frühzeitig beenden.

(Bericht aus den Ruhrnachrichten)


30.04.2017

LSV-Herren verpassen erneut den Aufstieg

Wieder nichts! Auch im dritten Anlauf sind die Volleyballer des Lüner SV in der Relegation am Verbandsliga-Aufstieg gescheitert. Am Freitagabend unterlagen die Lüner MTG Horst mit 1:3, da war der Traum schon fast beendet. Daran änderte auch der 3:0-Sieg am Samstag beim Königsborner SV nichts mehr.

Am Sonntagabend hatte Horst gegen Königsborn zwar Probleme, gewann aber letztlich doch mit 3:2. Karina Zuk, Trainerin des LSV, war im Vorfeld sicher, dass ihr Team gegen das Verbandsliga-Kellerkind Horst bestehen könne. Der erste Durchgang in der sehr gut besuchten Halle in Altlünen sollte sie bestätigen.

Die Lüner setzten sich mit 25:22 durch, die Hoffnung auf die Verbandsliga lebte mehr denn je. Die Partie lief allerdings weiter auf Augenhöhe, den zweiten Satz entschieden die Gäste mit 25:23 für sich. Damit war die Moral der Lüner offensichtlich gebrochen. „Das Team war plötzlich im Loch“, sagte Zuk. Mit 25:13 und 25:16 gewann Horst die Sätze drei und vier. „Horst hat gut aufgeschlagen, wir haben nicht variabel genug gespielt“, sagte Lünens Co-Trainerin Rebecca Keenan. „Es war eine Kopfsache“, so Zuk.

Deutlich entspannter agierten die Lüner am Samstag. Im Wissen, dass die Aufstiegschance bereits auf ein Minimum gesunken war. „Königsborn hatte nichts entgegen zu setzen“, sagte Keenan nach dem deutlichen 3:0-Sieg. „Da gab es kaum Gegenwehr“, sagte auch Zuk. Den ersten Durchgang gewann Lünen 25:21, im zweiten Satz wurde es beim 25:12 sehr deutlich, auch der umkämpfte dritte Durchgang (23:25) ging an die LSV-Herren.

Horst muss kurz zittern
Am Sonntagabend endete die Dreierrunde schließlich im Essener Stadtteil Horst. Der Gastgeber hatte überraschend Probleme mit Königsborn, gewann aber 3:2. Horst bleibt somit Verbandsligist, Lünen und Königsborn werden weiter in der Landesliga aufschlagen. Als sehr guter Zweitplatzierter der Relegationsrunde mit positivem Satzverhältnis hat Lünen aber noch eine kleine Restchance. „Dafür müssten Teams aus höheren Ligen zurückziehen“, sagte Keenan. Die Hoffnung stirbt zuletzt beim LSV – auch nach der dritten Relegationsrunde in Folge, in der es nicht zum Aufstieg gereicht hat.

(Bericht aus den Ruhrnachrichten)


28.04.2017

LSV-Herren wollen endlich in die Verbandsliga

Im dritten Anlauf soll endlich der Verbandsliga-Aufstieg her. Zweimal sind die Landesliga-Volleyballer des Lüner SV zuletzt in der Relegation gescheitert, am Freitag und am Samstag versucht es die Mannschaft von Trainerin Karina Zuk erneut.

Die Gegner: MTG Horst (Freitag, 19.30 Uhr, Gymnasium Altlünen, Rudolph-Nagell-Straße, Lünen) und Königsborner SV (Samstag, 15 Uhr, Hansa-Berufskolleg, Platanenallee 41, Unna). Am Sonntag bestreiten Horst und Königsborn das letzte Spiel der Dreierrunde (17 Uhr, Sporthalle Hubertusburg, Steeler Straße, Essen). Nur das beste der drei Teams spielt kommende Saison Verbandsliga.

Zum Auftakt bekommt es Lünen am Freitag mit Horst zu tun. Nur dank des besseren Satzverhältnisses und einer beeindruckenden Aufholjagd am Saisonende schafften es die Essener am letzten Spieltag der Verbandsliga-Saison in die Relegation. „Der Gegner sollte für uns machbar sein“, sagt Karina Zuk. „Ich schätze die MTG mannschaftlich nicht so stark ein“, sagt auch Lünens Co-Trainerin Rebecca Keenan. „Unsere Motivation ist besonders nach der starken Rückrunde riesig“, betont die MTG Horst auf ihrer Homepage. Und schreibt: „Heiß wie Frittenfett!“

Sympathischer Gegner
Der Königsborner SV hingegen, zweiter LSV-Gegner am Samstag, belegte mit acht Siegen aus zwölf Spielen den zweiten Platz der Landesliga 6 hinter Meister TuS Iserlohn. „Das ist eine sympathische Mannschaft“, sagt Keenan. Königsborn winkt als Verbandsliga-Absteiger in der Relegation der direkte Wiederaufstieg.

Keenan ist überzeugt, dass die Lüner Mannschaft, für sie bis vor dieser Saison sieben Jahre alleinverantwortlich war, bei einem möglichen Aufstieg in der Verbandsliga nicht gegen den Abstieg spielen würde. „Das größte Problem ist, erst einmal den Sprung zu schaffen“, sagt sie. Gerade am Freitagabend gegen Horst erwartet sie eine stimmungsvolle Halle: „Schon bei normalen Verbandsliga-Spielen bringt Horst viele Fans und Trommeln mit.“

Verzichten müssen die Lüner am Freitag auf Martin Lehnhoff und Martin Minorowicz. „Unser Kader ist aber breit aufgestellt“, sagt Keenan. Besonders den 17-jährigen Niklas Röckmann sehe sie „als Geheimwaffe“. Die Mannschaft habe am Dienstag ein gutes Abschlusstraining absolviert. „Insgesamt geht es lockerer als in den vergangenen beiden Jahren zu. Diesmal wartet keine Reservemannschaft auf uns, die von oben verstärkt werden kann. Wir wissen, wer uns erwarten wird.“ Auch Zuk ist zuversichtlich: „Es ist keine Nervosität zu spüren. Wir sind gut vorbereitet. Wir wollen aufsteigen, das war von Anfang an das Ziel.“

(Bericht aus den Ruhrnachrichten)


19.04.2017

LSV-Herren spielen um den Verbandsliga-Aufstieg

Bereits zweimal sind die Volleyballer des Lüner SV nur knapp am Aufstieg in die Verbandsliga gescheitert. In den vergangenen beiden Spielzeiten endete der Traum von der Verbandsliga in der Relegation. Am 28. und 29. April startet nun der dritte Versuch. Dann muss sich der LSV gegen die MTG Horst und den Königsborner SV durchsetzen.

(Bericht aus den Ruhrnachrichten)